Nach einem spielfreien Wochenende kamen alle drei Mannschaften zu ihren Auswärtseinsätzen. Mit guten bis sehr guten Ergebnissen hatten wir unterschiedlich spannende Spiele auf dem Programm.
Chronologisch kam unsere 3. Mannschaft zuerst an die Reihe. Ein Marathonmittag und -nachmittag stand ihr bevor. Sie musste am Samstag den 31.01.2026 nach Ittersbach auf die Zweibahnanlage. Spielbeginn war um 13.30 Uhr – damit war der Samstag war also ausgebucht.
Es spielten Johann, Carmen, Helga und Brigitte. Gerhard war Ersatz.
Das Zugpferd, also den Anfang, machte Johann. Es ist schon gewöhnungsbedürftig 120 Wurf auf nur 2 Bahnen zu spielen. Aber Johann meisterte es super. Im 1. Durchgang verlor er mit nur 1 Holz den SP, holte sich diesen im zweiten zurück. Aber wie halt mal kegeln ist, nämlich ein Auf und Ab, gab er im 3. Durchgang den SP ab. Im letzten Durchgang holte Johann sich den SP wieder zurück. Mit 3 Holz Unterschied konnte Johann den MP für die ESG entscheiden.
SP 2:2 MP 0:1 503:506
Jetzt durfte Carmen ihr Können und Glück zeigen. Sie begann hervorragend und luchste ihrem Gegner gleich mal den SP ab. Aber leider hatte sie bei den beiden nächsten Durchgängen das Nachsehen und musste die SP abgeben. Auch fehlte ihr das Quäntchen Glück. Aber im letzten Durchgang bäumte sie sich richtig auf und zeigte ihrem Gegner wo es lang geht und überholte ihn im Gesamtergebnis um 4 Holz .
SP 2:2 MP 0:1 515:519
So hieß es jetzt Daumendrücken.
Die Mannschaft aus Ittersbach sahen schon ihre Felle wegschwimmen und schauten verdutzt auf das Ergebnis. Sollte die ESG Frankonia womöglich ihren Traum vom Meister zerstören?
Helga sollte die Siegerserie von heute fortsetzen. Schafft sie es? Doch, wie befürchtet, konnte sie sich nicht mit den Bahnen anfreunden und so schickte man nach der Hälfte Gerhard auf die Bahnen, um es besser zu machen. Aber auch er, geschwächt von einer Erkältung, traf die Kegel nicht, die er wollte. So ging der MP klar an Ittersbach.
SP 4:0 MP 1:0 580:372
Brigitte, endlich nach 3 Stunden, hoffte auf ein respektables Ergebnis. Im 1. Durchgang spielte sie ihren Gegner an die Wand und gewann den SP. Doch dann merkte sie, ihr Gegner hatte nur geblufft. Jedenfalls ließ er sich das nicht gefallen und holte sich den SP zurück. Brigitte wehrte sich vergebens und musste mit 5 Holz Unterschied den SP ebenfalls an Ittersbach abgeben. Auch im letzten Durchgang schlug Ittersbach erbarmungslos zu und Brigitte hatte das Nachsehen.
SP 3:1 MP 1:0 536:494
Gesamt SP 11:5 MP 4:2 2134:1891
Für uns gilt weiterhin das Motto: nicht verzagen, dabei sein ist alles.
Den Spielbericht möchte ich Euch nicht vorenthalten

Während die 3. Mannschaft noch spielte begann für die 2. Mannschaft ihr Match in Kronau.
Da wir etwas unter Spielermangel litten, durften unsere beiden Youngstars in der zweiten aushelfen. Diese gingen auch zuerst auf die gut präparierte Bahnanlage.
Toni begann etwas verhalten – leider gingen viele Würfe in die Mitte. Dies konnte sein Gegner auf den ersten beiden Bahnen ausnutzen und die SP ergattern. Jetzt stellte er sich etwas um – und siehe da – es ging plötzlich besser. Sein Gegner konnte aber mithalten und holte sich mit einem Holz Vorsprung leider auch den dritten SP. Da nütze es nichts mehr, dass Toni im letzten Durchgang soviel Holz gut machte, dass er mehr Gesamtholz erzielte, als sein Gegner. MP bei Kronau.
Pascal kam deutlich besser in das Match und spielte einen tollen ersten Durchgang, dem sein Gegner nur bedingt folgen konnte. Nun war Pascal nicht mehr zu halten – mit einem Wahnsinns 2. Durchgang (181 Holz) setzte er mal ordentlich Holz zwischen sich und seinem Gegner. Scheinbar war er auf der nächsten Bahn noch zu euphorisch, dass die Konzentration etwas litt – sein Gegner konnte sich etwas herankämpfen. Aber nun neue Bahn, neu fokussieren! Jetzt lief es wieder. Kurz vor Schluss war nochmal kurz Zittern angesagt – geschafft! Auch Pascal konnte seinen ersten 600er verbuchen.
Steffi und Oli gingen als Mittelpaar auf die Bahn – welche Ergebnisse würden sie erzielen? Steffi hatte wohl auf der richtigen Bahn zugeschaut und konnte gleich mal ihrem Gegner 42 Holz abnehmen. Dann bekam sie leider Probleme mit den Plattenbahnen – ihre Kugeln nahmen zuviel Drall an und trafen nicht mehr ihr Ziel. Ihr Gegner machte es auch nicht besser und schaffte es nicht, diese Schwäche auszunutzen. Kronau wechselte nun. Steffi bekam nun wohl den richtigen Tipp, denn Sie konnte ihr Niveau wieder anheben – ihr neuer Gegner brauchte Zeit um ins Spiel zu kommen. Nachdem der MP schon gebucht war spielte Steffi auch im letzten Durchgang befreit auf und erzielte eines ihrer besten Ergebnisse.
Oli spielte von Beginn weg sehr konzentriert und freute sich über einen Topdurchgang und auch über den SP. Leider kam auf der nächsten Bahn der Schlendrian und er spielte nicht mehr die richtige Vorlangerkugel – viele Kugeln schlugen an den falschen Stellen ein. Die nutze sein Gegner zum SP-Gewinn. Jetzt war der Kampfgeist bei Oli wieder geweckt und die nächsten beiden Durchgänge waren hart um kämpft. Mit Können und auch etwas Glück schnappte sich Oli beide SP und damit auch der MP.
Da der Holzvorsprung sehr komfortabel war war zu diesem Zeitpunkt der Sieg schon so gut wie in der Tasche.
Wolfgang und Adam konnten also recht befreit aufspielen.
Wolfgang brauchte einige Würfe, aber dann lief es bei ihm. Konstant spielte er Wurf um Wurf und sicherte sich den ersten SP. Auf der nächsten Bahn waren leichte Schwächen zu erkennen – er kämpfte, aber seine Gegnerin war den Tick besser. Der dritte Durchgang war der umkämpfteste – bei Kontrahenten gaben alles – mit dem besseren Ende bei Wolfgang. Im letzten Durchgang lief es bei Wolfgang aber mal so richtig – vor allem im Abräumen zündete er den Turbo und holte souverän den SP und damit auch den MP.
Adam hatte schon bei Steffi mitbekommen, dass die Plattenbahnen mit Druck zu bespielen sind. Im ersten Durchgang gelang ihm das noch ganz passabel, aber es reichte leider nicht für den SP. Leider konnte er in den darauffolgenden Bahnen nicht an die erste Bahn anknüpfen. Die Kugeln verabschiedeten sich in die verschiedenen Richtungen und trafen leider nicht die richtigen Stellen. Adam musste die vier SP seinem Gegner überlassen – schade, aber der Sieg ist das Ziel!
Mit einem klaren 6:2 und fast 200 Holz Vorsprung war es ein überlegener Sieg und wir stehen weiter an der Tabellenspitze. Hier der Spielbericht zum Abschauen:

Zu einer für die 1. Mannschaft ungewohnte Zeit ging es am Sonntag zum Tabellenschlusslicht Plankstadt – auf dem Papier eine klare Sache. Aber es kam anders.
Wir traten um 12:00Uhr über 6 Bahnen an -> wir spielten mit zwei Trio´s.
Das erste bestand aus Michael, Vanja und Matthias.
Bei Michael sah es zu Beginn aus, als wenn er zum ersten Mal auf Plattenbahnen spielen würde. Die Kugeln nahmen bei seiner sachten Kugeln ordentlich den Drall an, den er nicht in den Griff bekam. Damit war der erste SP beim Gegner. Nun gab er seinen Kugeln mehr Druck und konnte diese dadurch besser ins Ziel bringen. Leider zog sein Gegner kurz vor Schluss an ihm vorbei und holte sich auch den 2. SP. Auf der dritten Bahn drehte Michael den Spies um und konnte den Durchgang mit einem Holz Vorsprung für sich verbuchen. Leider ähnelte der letzte Durchgang dem ersten und der SP ging samt MP an den Gegner.
Vanja hatte leider auch von Anfang an Probleme mit den Bahnen – er spielte nicht schlecht, aber er kam nicht in die Gassen wie geplant. Es ging knapp zu – der letzte Wurf entschied – leider mit einem Holz Vorsprung für den Gegner. Auf der zweiten Bahn lief es zum Glück deutlich besser – da sahen wir eher das, was wir von Vanja kennen. Mit einer soliden Leistung holte er sich den SP. Mit Hoffnung ging es auf die nächste Bahn. Da ging bei beiden aber nicht viel zusammen – jedoch lieferten sie sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen – mit dem besseren Ende für seinen Gegner. Die letzte Bahn begann auch nicht so prickelnd, aber im Abräumen konnte er Blinker setzen und den SP zusammen mit dem MP holen.
Matthias startete prima ins Match – Volle waren top – Abräumen so lala. Es reichte jedenfalls für den 1. SP. Auf der zweiten Bahn sah es ähnlich aus, doch was war das? Es mehrten sich die Fehlwürfe und die Gedanken waren auf Fehlersuche – leider ohne Ergebnis. Sein Gegner zog deutlich an ihm vorbei, holte den SP und setzte einige Holz zwischen sich und Matthias. Auf der dritten Bahn fing sich Matthias wieder etwas, jedoch etwas zu spät und es reichte knapp nicht für en SP. Der letzte Durchgang war die Möglichkeit nochmal sich heranzuspielen und es gelang Matthias auch zeitweise. Jedoch kam der Turbo zu spät und er konnte zwar den SP holen, aber der Holzvorsprung seines Gegners war einfach zu groß.
1:2 nach MP und 32 Holz Rückstand – das sah gar nicht so gut aus. Aber nicht den Kopf in den Sand stecken, sondern kämpfen!
Toni, Pascal und Uwe waren die Streiter, die das Ruder noch herumreißen sollten.
Toni begann so, wie er tags zuvor aufgehört hatte – fast alles lief so, wie es sein sollte. Jedoch hatte sein Gegner den besseren Sprit und zog ihm trotzdem davon. SP bei Plankstadt.
Pascal hatte vergessen, wie er in Kronau gespielt hatte und kämpfte mit sich, seinem Stil und den Bahnen – den Kampf gegen seinen Gegner verlor er – auch der SP war weg.
Uwe begann gar nicht so schlecht, bis das vermaledeite Abräumen kam – da schlugen seine Kugeln teilweise weg vom Ziel ein – ihr ahnt es – auch der SP war beim Gegner.
Der Rückstand betrug nun schon 59 Holz – sollten wir das Spiel so leicht abgeben?
Toni löste nun die Handbremse und traf gleich zu Beginn noch besser – auch wenn dann ein paar Leichtsinnsfehler kamen, reichte es trotzdem zum SP-Gewinn.
Pascal kämpfte auf der nächsten Bahn immer noch, hatte jedoch an der einen und anderen Stelle das Glück auf seiner Seite und konnte mit 2 Holz Differenz den SP klar machen.
Uwe schnappte sich einen Traubenzucker, der auch recht schnell Wirkung zeigte. Er haute den besten Durchgang des ganzes Spiels raus – was gleichbedeutend mit dem SP-Gewinn war.
Wow – jetzt waren wir sogar 11 Holz voraus – auf jeden Fall eine enge Kiste.
Toni war eigentlich im Flow, jedoch nur, bis er ins Abräumen kam. Da waren nur noch sch…. Anwürfe, alles einzeln und ab und an auch ein Fehlwurf – damit konnte sein Gegner wieder vorbeiziehen und den SP gewinnen.
Pascal kam nun minimal besser ins Spiel und es ging zwischen ihm und seinem Gegner hin und her – mit einem minimalen Vorsprung holte sich dieser den SP.
Bei Uwe sah es ähnlich aus – auch hier hielten sich die Ergebnisse die Waage. Im entscheidenden Moment kam dann aber der rettende Neuner und der SP ging an uns.
Immer noch 10 Holz Vorsprung, aber wir brauchten noch mindestens einen MP zum Unentschieden. Der letzte Durchgang musste die Entscheidung bringen, wohin das Pendel ausschlagen würde.
Toni wollte zeigen, dass er nochmal ne 600er auf die Bahn bringen kann und spielte phänomenal. Er kaufte seinem Gegner im Abräumen den Schneid ab und zog klar an ihm vorbei – für die 600er reichte es jedoch mit 2 Holz leider nicht.
Pascal lieferte sich mit seinem Gegner einen knallharten Schlagabtausch bis zu den letzten Würfen. Die letzten beiden Würfe entschieden zugunsten von Pascal – er holte sich den SP und mit 2 Holz Differenz auch den MP.
Uwe bekam auf der letzten Bahn Konditionsschwierigkeiten und wir mussten hoffen, dass er durchspielen kann. Er gab Holz um Holz ab. Zum Glück hatte er genügend Vorsprung aus den Durchgängen davor – damit war zwar der SP weg, aber der MP gewonnen.
4 MP im direkten Duell gewonnen und mit 15 Holz Unterschied noch 2 weitere MP zum Sieg erzielt. Letztendlich war es ein extrem spannendes Spiel mit dem glücklicheren Ausgang für uns. Das brauchen wir nicht zu oft und wir haben mal wieder gelernt: der Tabellenplatz sagt nichts aus – es kann Jeder Jeden schlagen.
Den 1. Tabellenplatz haben wir verteidigt!
Auch hier der Spielbericht

Da nun die närrische Zeit bevorsteht, haben wir 14 Tage Spielpause – danach haben wir folgende Heimspiele:
- 1. Mannschaft, am Samstag den 21.02.2026 um 13:30Uhr gegen SV Phönix Ettlingen-Karlsruhe 3
- 2. Mannschaft, am Sonntag den 22.02.2026 um 12:30Uhr gegen SV Phönix Ettlingen-Karlsruhe 5 (g)
- 3. Mannschaft hat spielfrei
Wir wünschen allen viel Spaß im Fasching – kommt gut durch die Zeit – wir sehen uns dann wieder zu den Spielen.


